cplace Gremienmanager oder Konsaro: Plattform oder Portal?
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Der cplace Gremienmanager ist eine Lösungsvorlage auf der cplace-Plattform für Projekt- und Portfoliomanagement: Er plant, führt, dokumentiert und verfolgt Gremiensitzungen nach und verknüpft Beschlüsse und Aufgaben mit der Projektarbeit. Konsaro ist ein eigenständiges Board-Portal für Verwaltungsrat, Aufsichtsrat und Geschäftsleitung. Wenn Ihre Gremien Projekte steuern und Sie cplace schon nutzen, lohnt der Blick auf den Gremienmanager; wenn Sie den Sitzungszyklus des Verwaltungsrats mit vertraulichen Unterlagen und Daten in Zürich führen, auf Konsaro.
Wer hat diesen Vergleich geschrieben?
Konsaro hat diesen Beitrag geschrieben und konkurriert mit dem cplace Gremienmanager. Alle Aussagen zu cplace stammen aus dem Lösungsprofil «Gremienmanager», das cplace auf content.cplace.com veröffentlicht und das wir am 28. Oktober 2026 gelesen haben. Eine eigene Produktseite zum Gremienmanager auf cplace.com haben wir nicht gefunden. Hosting, Preise, Zertifikate und KI nennt das Profil nicht, deshalb lassen wir sie weg, statt zu raten.
Das schränkt den Vergleich ein. Wo das Profil schweigt, steht in der Tabelle «nicht genannt», und die Fragen weiter unten helfen Ihnen, cplace direkt zu fragen. Veröffentlicht cplace mehr, aktualisieren wir den Beitrag mit neuem Datum.
Was ist der cplace Gremienmanager?
cplace ist eine Plattform für Projekt- und Portfoliomanagement, auf der Lösungen aus Vorlagen entstehen. Der Gremienmanager ist eine davon. Laut Lösungsprofil unterstützt er Planung, Durchführung, Dokumentation und Nachverfolgung von Gremiensitzungen. Unterlagen und Beschlüsse liegen zentral auf der Plattform, Workflows und Dashboards helfen beim Finden und Priorisieren von Themen, bei der Abstimmung und beim Entscheiden.
Das Profil hebt drei Funktionen hervor:
- Eine zentrale Themensammlung, die wie ein Briefkasten für Vorschläge funktioniert, mit gemeinsamer Priorisierung.
- Kommunikation von Absagen, Traktandenentwürfen, Beschlüssen, Protokollen und Aufgaben über cplace, gesteuert durch Lese- und Bearbeitungsrechte.
- Dokumentation und Historie der Beschlüsse, mit Export und E-Mail-Benachrichtigung, sobald neue Dokumente vorliegen.
Was macht der Gremienmanager gut?
Seine Stärke ist die Verbindung von Gremium und Projekt. Ein Beschluss endet nicht als PDF, sondern kann auf derselben Plattform zur Aufgabe im Projektplan werden.
- Gremien und Projekte auf einer Plattform: Beschlüsse und Aufgaben fliessen direkt in die Projektarbeit zurück.
- Themen werden gesammelt und priorisiert, bevor die Traktandenliste steht.
- Die Traktandenliste entsteht aus den priorisierten Themen.
- Ein Beschlussarchiv mit Historie und Export.
- Workflows und Dashboards, die den eigenen Regeln der Organisation folgen können.
- E-Mail-Benachrichtigung, sobald neue Dokumente vorliegen.
Konsaro hat keine Themensammlung mit gemeinsamer Priorisierung und verwaltet keine Projekte. Wer will, dass die Themen eines Gremiums aus lebenden Projektdaten kommen, findet im Gremienmanager etwas, das Konsaro nicht bietet.
Wie unterscheiden sich cplace Gremienmanager und Konsaro?
Der Unterschied liegt im Ausgangspunkt. cplace beginnt beim Projekt und fügt das Gremium hinzu. Ein Board-Portal beginnt bei der Sitzung und den Menschen, die daran teilnehmen. Das zeigt sich bei der Hauptnutzerschaft: Projektleitung oder PMO bei cplace, Sekretariat und Verwaltungsrat bei Konsaro.
| Kriterium | cplace Gremienmanager | Konsaro |
|---|---|---|
| Produktart | Lösungsvorlage auf der cplace-Plattform für Projekt- und Portfoliomanagement | Eigenständiges Board-Portal |
| Typische Gremien | Gremien rund um Projekte und Portfolios | Verwaltungsrat, Aufsichtsrat, Geschäftsleitung, Ausschüsse |
| Traktanden | Aus einer Themensammlung mit gemeinsamer Priorisierung aufgebaut | Traktandenvorlagen; jedes Traktandum hat eine Art (Beschluss, Information, Diskussion) und eine Dauer |
| Beschlüsse und Aufgaben | Beschlussarchiv mit Historie und Export; Aufgaben fliessen in die Projektarbeit zurück | Beschlussliste, verknüpft mit der Abstimmung; offene Pendenzen wandern in die nächste Sitzung |
| Zugriff | Lese- und Bearbeitungsrechte | Pro Dokument und pro Traktandum; Wasserzeichen, Drucken gesperrt oder nur Ansicht |
| Abstimmungen | Im Lösungsprofil nicht beschrieben | Ja, Nein, Enthaltung, Diskussion verlangen; namentlich erfasst; Zirkularbeschlüsse mit Frist |
| KI | Im Lösungsprofil nicht beschrieben | Minutes Copilot aus Teams-, Zoom- oder Webex-Transkript; Translation Copilot (DE, EN) |
| Datenstandort | Im Lösungsprofil nicht genannt | Daten in Zürich; Applikationsserver in der EU |
| Preise | Im Lösungsprofil nicht genannt | Veröffentlicht: Free, Essentials, Business, Enterprise ab CHF 18’000 pro Jahr |
Was ändert sich, wenn die Mitglieder Verwaltungsräte sind und kein Projektteam?
Verwaltungsräte arbeiten nicht täglich auf einer Projektplattform, und viele sind extern. Sie brauchen vier Dinge und wenig mehr: das aktuelle Dokument, einen privaten Ort für Anmerkungen, einen klaren Weg zur Abstimmung und ein Protokoll, das dem Beschluss entspricht. Daraus folgt:
- Anmeldung. Ein externes Mitglied meldet sich ein paar Mal im Monat an. Zwei-Faktor-Authentifizierung und, wo das Unternehmen es nutzt, Single Sign-on sollten ohne Schulung funktionieren. Konsaro unterstützt Authenticator-App, SAML-2.0-Single-Sign-on und SCIM.
- Vertraulichkeit im Gremium. Personalentscheide, ein Übernahmeangebot oder ein Interessenkonflikt sind nicht für alle Mitglieder bestimmt. Konsaro beschränkt ein Dokument auf genannte Personen oder Gruppen und ein Traktandum auf ausgewählte Teilnehmende.
- Private Notizen. Die Anmerkungen in Konsaro (Textmarker, Stift, Text und Notizen) sieht nur die Person, die sie gemacht hat. Fragen Sie jeden Anbieter, ob Administratoren Notizen einsehen könnten.
- Festgehaltene Stimme. Das VR-Protokoll trägt den Wortlaut des Beschlusses. Konsaro erfasst jede Stimme namentlich und verknüpft den Beschluss in der Beschlussliste mit der Abstimmung.
Für wen lohnt sich eine Plattform für Projekte und Gremien?
Eine gemeinsame Plattform lohnt sich, wenn die Gremien selbst Teil der Projekt-Governance sind: Lenkungsausschüsse, Portfolio-Boards, Programmausschüsse. Die Themen kommen aus den Projekten, und Beschlüsse müssen schnell als Aufgaben zurückfliessen. Wer cplace schon nutzt, spart eine Anwendung, eine Schnittstelle und eine Benutzerverwaltung.
Ein Board-Portal lohnt sich, wenn die Mitglieder vor allem lesen, kommentieren und entscheiden. Der Verwaltungsrat ist der klarste Fall: vertrauliche Unterlagen, oft externe Mitglieder, Protokolle mit rechtlichem Gewicht.
Wie sieht das bei der Muster AG aus?
Die Muster AG ist ein erfundenes Unternehmen mit zwei Arten von Gremien. Alle Namen und Angaben sind fiktiv.
- Ein Lenkungsausschuss für den Umbau eines Werks tagt alle zwei Wochen. Mitglieder sind Projektleitung, Betriebsleitung, Finanzen und ein Architekt. Die Themen kommen aus dem Projekt: Änderungsanträge, Risiken, Lieferverzug. Beschlüsse müssen am nächsten Tag zu Aufgaben werden.
- Ein Verwaltungsrat mit fünf Mitgliedern tagt sechsmal im Jahr, mit externem Präsidenten und einem zweiköpfigen VR-Sekretariat. Er entscheidet über die Budgetfreigabe für den Umbau, über ein Darlehen und über einen Wechsel in der Geschäftsleitung.
Der Lenkungsausschuss passt zum Gremienmanager, weil alles, was er entscheidet, im Projekt lebt. Der Verwaltungsrat passt zu einem Board-Portal, weil seine Entscheide ein vertrauliches Dokument, eine festgehaltene Stimme und ein Protokoll brauchen. Die Muster AG kann beides betreiben. Die einzige Verbindung ist eine Zeile: Gibt der Verwaltungsrat das Budget frei, trägt die Projektleitung den Beschluss in den Projektplan ein.
| Schritt | In cplace | In Konsaro |
|---|---|---|
| Lenkungsausschuss schlägt ein Thema vor | Themensammlung auf der Projektplattform | Nicht nötig; das Thema bleibt im Projekt |
| Verwaltungsrat gibt das Budget frei | Aufgabe für die Projektleitung entsteht aus dem Beschluss | Beschluss einmal erfasst, mit Wortlaut und der Stimme jedes Mitglieds |
| Verwaltungsrätin liest das vertrauliche Dokument | Nicht der Hauptzweck | Dokument nur für genannte Mitglieder sichtbar, mit Wasserzeichen |
| Nachverfolgung im Folgemonat | Aufgabenstatus auf dem Projektboard | Offene Pendenz wird in die nächste VR-Sitzung übernommen |
Wann passt der Gremienmanager, wann Konsaro?
Der cplace Gremienmanager passt, wenn:
- Sie cplace bereits für Projekt- oder Portfoliomanagement nutzen;
- Ihre Gremien vor allem Projekte und Programme steuern;
- Themen aus den Projekten gesammelt und priorisiert werden sollen;
- Sie Workflows und Dashboards selbst gestalten wollen und jemanden dafür haben.
Konsaro passt, wenn:
- Sie den Sitzungszyklus von Verwaltungsrat, Aufsichtsrat oder Geschäftsleitung führen;
- externe Mitglieder sich einfach mit Zwei-Faktor-Authentifizierung anmelden sollen;
- einzelne Unterlagen nur bestimmte Personen sehen sollen;
- die Daten des Gremiums in Zürich liegen sollen;
- Sie die Preise vor dem ersten Gespräch kennen wollen.
Keines von beiden allein genügt, wenn dieselben Personen in einem Projektgremium und im Verwaltungsrat sitzen. Dann lautet die Frage nicht, welches Werkzeug gewinnt, sondern wo welcher Beschluss festgehalten wird. Dazu der nächste Abschnitt.
Lassen sich cplace und Konsaro zusammen einsetzen?
Ja, und für Organisationen mit Projektgremien und einem Verwaltungsrat ist diese Aufteilung naheliegend. Die Regel, die sie sauber hält: Jeder Beschluss hat genau ein Zuhause. Ein Beschluss des Verwaltungsrats steht im Board-Portal, wo Stimmen und Wortlaut liegen. Ein Beschluss eines Projektausschusses steht auf der Projektplattform.
Ändert ein VR-Beschluss ein Projekt, übergeben Sie ihn per Verweis, nicht per Kopie. Schreiben Sie die Aufgabe in cplace und nennen Sie darin Beschluss und Sitzungsdatum. Kopieren Sie keine VR-Unterlagen in einen Projektraum mit grösserem Leserkreis.
Drei Fehler, die Sie vermeiden:
- Protokolle «zur Sicherheit» in beiden Systemen führen. Die zwei Fassungen laufen innerhalb eines Quartals auseinander.
- Vertrauliche VR-Unterlagen in einen Raum legen, den Projektmitarbeitende öffnen können.
- Das Projektwerkzeug bestimmen lassen, wer VR-Unterlagen sieht, nur weil die Lizenzen schon da sind.
Wie prüfen Sie den Gremienmanager für den Verwaltungsrat?
Verlangen Sie eine Demo mit einem echten, vertraulichen Traktandum. Gehen Sie dann die folgenden Fragen mit cplace durch und halten Sie die Antworten schriftlich fest.
| Thema | Frage |
|---|---|
| Daten | In welchem Land liegen unsere Gremienmanager-Daten, inklusive Backups? Wer sind die Unterauftragsverarbeiter? |
| Externe Mitglieder | Lassen sich externe Mitglieder einladen, ohne dass die ganze Plattform lizenziert wird? Wie sieht ihre Anmeldung aus? |
| Vertraulichkeit | Lässt sich ein Dokument pro Traktandum auf genannte Mitglieder beschränken? Gibt es Wasserzeichen oder «nur Ansicht»? |
| Abstimmung | Wie werden Abstimmungen und Zirkularbeschlüsse festgehalten, und zeigt das Protokoll die Stimme jedes Mitglieds? |
| KI | Entwirft der Gremienmanager Protokolle? Falls ja: welches Modell, wo, mit oder ohne Speicherung? |
| Kosten | Was kosten Vorlage, Lizenzen und Einrichtung pro Jahr? |
| Ausstieg | Wie exportieren wir Beschlüsse, Protokolle und Dokumente, wenn wir wechseln? |
Stellen Sie dieselben Fragen Konsaro oder jedem anderen Anbieter. Eine längere Liste bieten die Ausschreibungsvorlage und die Marktübersicht der Board-Portale 2026.
Wie arbeitet Konsaro mit dem Verwaltungsrat?
Konsaro verbindet Traktandenliste, Sitzungsunterlagen, Abstimmungen und Zirkularbeschlüsse, Protokoll und Pendenzen. Mitglieder machen private Anmerkungen direkt in den Unterlagen. Das VR-Sekretariat kann den Minutes Copilot aus einem Teams-, Zoom- oder Webex-Transkript einen Protokollentwurf schreiben lassen und prüft jedes Ergebnis, bevor es geteilt wird. Die KI läuft in der EU mit Zero Data Retention, Unterlagen werden nicht für Training verwendet, und Administratoren können die KI abschalten.
Konsaro hat kein Projektmanagement, keine Themensammlung mit Priorisierung und keinen Datenraum, und es ist kein unternehmensweites Dokumentenmanagement. Pläne: Free für ein Gremium mit bis zu fünf Mitgliedern; Essentials CHF 199 pro Monat bei jährlicher Abrechnung (CHF 240 monatlich); Business CHF 575 (CHF 690 monatlich); Team-Plätze CHF 9 und CHF 15 pro Nutzer und Monat; Enterprise ab CHF 18’000 pro Jahr. Mehr zu Sitzungen und Traktanden, Protokoll und Nachverfolgung, Abstimmungen und Beschlüssen und zur Preisseite.
Zum Weiterlesen: Board-Portal oder Microsoft Teams und SharePoint behandelt die andere verbreitete Variante «wir nutzen, was wir haben».
Häufige Fragen
Was ist der cplace Gremienmanager?
Eine Lösungsvorlage auf der cplace-Plattform, um Gremiensitzungen zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und nachzuverfolgen. Laut Lösungsprofil gehören eine Themensammlung, Workflows und Dashboards sowie ein Beschlussarchiv dazu.
Wer steht hinter cplace?
Laut Lösungsprofil ist cplace eine eingetragene Marke der collaboration Factory AG in München. Andere öffentliche Quellen schreiben den Firmennamen leicht anders; prüfen Sie die Firma im Vertrag.
Ist der Gremienmanager ein Board-Portal?
Der Hersteller beschreibt ihn als Gremienlösung auf einer Projektplattform, nicht als Board-Portal. Ob das genügt, hängt davon ab, wie wichtig Ihren Mitgliedern Unterlagen pro Traktandum, private Notizen und Abstimmungen sind.
Wo hostet cplace die Daten des Gremienmanagers?
Das Lösungsprofil sagt es nicht. Fragen Sie den Hersteller schriftlich. Konsaro speichert Daten in Zürich, die Applikationsserver laufen in der EU.
Was kostet der cplace Gremienmanager?
Das Lösungsprofil nennt keine Preise, und eine Preisseite haben wir nicht gefunden. Konsaro veröffentlicht die Preise auf der Preisseite.
Kann ich cplace und Konsaro nebeneinander einsetzen?
Ja. Projekt- und Lenkungsausschüsse arbeiten in cplace, der Verwaltungsrat in Konsaro. Halten Sie die Beschlüsse jedes Gremiums nur in einem System fest und legen Sie fest, wer einen VR-Beschluss in den Projektplan überträgt.
Brauchen externe Verwaltungsräte eine cplace-Lizenz?
Das Lösungsprofil beschreibt die Lizenzierung für externe Mitglieder nicht. Stellen Sie die Frage vor dem Entscheid, denn externe Verwaltungsräte sind davon am stärksten betroffen.
Was braucht ein Verwaltungsrat, das einem Projektgremium-Tool fehlen kann?
Vertrauliche Dokumente pro Traktandum, private Notizen, eine festgehaltene Stimme pro Mitglied, einen Beschlusswortlaut für das Protokoll und einen Audit-Trail. Prüfen Sie jeden Punkt in einer Demo; das Lösungsprofil beschreibt nicht alle.
Quellen
- cplace: Lösungsprofil Gremienmanager (PDF) (geprüft am 28. Oktober 2026)
- Konsaro: Preise (geprüft am 28. Oktober 2026)
- Konsaro: Sicherheit und Hosting (geprüft am 28. Oktober 2026)



